Hohe Gebühren für Mietwagen im Winter
Obwohl es in Deutschland, in Österreich und vielen anderen europäischen Ländern die Winterreifenpflicht gibt, sind Winterreifen bei vielen Autovermietern nicht automatisch dabei und werden als Extra oft teuer berechnet. Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Die Firmen argumentieren mit dem stark gestiegenen Preisen für die Anschaffung von Winterreifen. Trotzdem sind Mehrkosten in Höhe von fünfzig Euro und mehr für ein Wochenende sicher nicht gerechtfertigt, werden aber durchaus genommen. Vergleiche einzelner Anbieter lohnen sich also auch in dieser Hinsicht.
Dennoch sollte jeder, der einen Mietwagen nutzt, bei Schnee und Matsch nicht an den Kosten für Winterreifen sparen. Wer schon mal mit Sommerreifen an der kleinsten Steigung festgesessen ist, oder auf schneeglatter Fahrbahn einen Unfall hatte, erkennt die Wichtigkeit von Winterreifen.
Dazu kommt noch, dass der Fahrer bei einem Unfall aus rechtlicher Sicht die Verantwortung für die gewählten Reifen trägt, auch wenn er den Wagen nur gemietet hat. Dann kann es zu Schadenersatzforderungen des Fahrzeugversicherers gegen den Mieter wegen Grobfahrlässigkeit kommen.
Der Fahrzeugmieter darf sich also nicht einfach auf die Mietwagenfirma verlassen. Am günstigsten ist es, gleich
bei Reservierung die Winterreifen zu verlangen. Wird Ihnen trotzdem nur ein Fahrzeug mit Sommerreifen angeboten, sollten Sie das ablehnen. Bei Fahrten in das Gebirge, besonders in alpine Regionen oder in skandinavische Länder reichen oft auch Winterreifen nicht aus. Um da böse Überraschungen zu vermeiden, gehören auch noch Schneeketten in den Mietwagen. Die sind in jedem Fall ein kostenpflichtiges Extra aber unverzichtbar.
Nicht nur Mietwagen sondern erst recht auch das eigene Fahrzeug muss jetzt für den Winter vorbereitet werden. Hat Ihr Auto ordentliche Winterreifen? Auf der Homepage billiger-autoreifen.de können Sie Angebote vergleichen und
günstige Winterreifen finden.